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Slow Fish in Aktion


Slow Fish South Pacific

Die erste Ausgabe der Slow Fish South Pacific fand vom 23. bis 27. April 2014 in Ecuador statt und empfing Vertreter der ecuadorianischen Küstenprovinzen, aus Nordperu und Kolumbien. Fischer, Muschelfischer, Krebssammler, Schäfer und Bauern trafen sich zum Erfahrungsaustausch und zur Definition gemeinsamer Ziele. Die Veranstaltung verdeutliche die Stärke von Gemeinschaft und kollektivem Engagement.

 

Eingeleitet wurde das Event durch den Besuch von fünf Küstengemeinschaften, die mit und von Mangroven leben in der Provinz Esmeraldas, wo die Bewegung des Volks der Mangroven vor etwa zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Die örtlichen Gemeinschaften bereiteten anlässlich der Veranstaltung traditionelle Speisen zu, die in Privathäusern und an öffentlichen Orten angeboten wurden. Sie boten die perfekte Location für entspanntes Beisammensein, wo unter anderem persönliche Geschichten über Freud und Leid ausgetauscht wurden: über das Leben ohne Zugang zu Trinkwasser oder das beste Ceviche-Rezept. Die ansässigen Fischer führten ihre Besucher in die Mangroven und zeigten ihnen, wie weit sich die Garnelenzucht in dem empfindlichen Ökosystem ausgebreitet hat. Die Gruppe erfuhr außerdem, wie Mangroven wieder aufgeforstet werden und stand dafür einen halben Tag lang bis über die Knie im Matsch!

 

Das Event wurde dann in der Stadt Quito fortgesetzt. Am ersten Tag fanden an der Universidad Tecnológica Equinoccial (UTE) acht Workshops zu verschiedenen Themen statt. Unter den Themen waren Wiederaufforstung, Entwürfe für die Zertifizierung von Nahrungsmittelproduktionen und Agrarökologie an der Küste und auch die Frage, wie man Vertrauen innerhalb eines in Mitleidenschaft gezogenen Systems wieder aufbauen kann. Des Weiteren gab es auch Kochseminare, um jungen Köchen beizubringen, wie man verkannte Tierarten aus den Mangroven mit dem definierenden Geschmack dieses äußerst einzigartigen Ökosystems zubereitet.

 

In dem den Mangrovenbewohnern gewidmeten Kulturzentrum El Martin Pescador, hatten 80 Delegierte die Möglichkeit zur Diskussion und zum Gedankenaustausch. Außerdem fanden dort anregende gemeinsame Mahlzeiten und eine eintägige Abschlussfeier am letzten Tag statt, die einen Markt mit Produkten aus den Mangroven, schwungvolle Improvisationen der afro-ecuadorianischen Esmeraldas-Kultur und Livemusik beinhaltete. Die Veranstaltung war eine Attraktion für Besucher aus dem Umland von Quito und ein lokaler Radiosender interviewte die verschiedenen Erzeuger, die ihre Erzeugnisse auf dem Markt vorstellten.


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