Bei der Entscheidung, welchen Fisch man essen soll, weiß man wirklich nicht mehr, auf wen man hören soll… Die Antworten, die man hier und dort hört, und die Führer, die im Umlauf sind, sind häufig widersprüchlich. Es ist extrem schwierig, den Zustand der Bestände zu beurteilen. Im besten Fall hat man allgemeine Schätzungen. Noch dazu können die Bestände einer Art in einem Teil des Planeten gesund sein, in anderen dagegen bedroht.
Es ist also schwer, universell gültige Tipps zu geben.
Bei bestimmten Arten herrscht allerdings Einigkeit: Verantwortliche Verbraucher sollten einfach meiden, sie zu essen. Die Gründe erklären wir im Bereich Nein danke, nicht auf meinen Teller. Unser wichtigster Ratschlag ist jedoch immer wieder: Wagen Sie einen Weg, bei dem Sie die lokalen Bestände genauer kennen lernen – die Arten in den Flüssen, Seen, Lagunen, Meeren und Ozeanen, die Ihrer Heimat am nächsten liegen.
Diesen Weg hat unser Verein mit Begeisterung mit dem Slow Fish Challenge eingeschlagen. Der Bereich Lieblingsfische bietet Ihnen eine gastronomische Reise ins Land des nachhaltigen Fisches. Ausgangspunkt ist eine Recherche auf lokaler Ebene, die Mitglieder des Netzwerks Slow Food und Terra Madre nach einigen (aber nicht unbedingt allen) Nachhaltigkeitskriterien durchgeführt haben.